SS501 Palast
 
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Seoul ist in 25 Bezirke unterteilt die 1988 von reinen Verwaltungseinheiten für die Stadtverwaltung in politisch eigenständige Distrikte umgewandelt wurden. Seit 1995 besitzt jeder dieser Stadtteile einen eigenen, vom Volk gewählten Bürgermeister, ist relativ autonom und hat teilweise eigenständige, wirtschaftlich bedeutende Stadtzentren ausgebildet. Die 25 Bezirke (gu) sind in 522 Stadtviertel (dong) und diese wiederum in 13787 tong und 102796 ban unterteilt.


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Die Stadt ist offiziell in 25 verschiedene Bezirke eingeteilt, welche jeweils aber nochmalig in "Dongs" untergliedert werden. Der für Touristen sehenswerteste Bezirk ist " Yongsan-gu", zu dem man mit den U-Bahnlinien 1, 4 und 6 gelangt. Yongsan's Dong "Itaewon" wird vor allem von Ausländern geprägt, bietet somit reichlich Auswahl aus er internationalen Küche und lädt zum Verweilen in den zahlreichen Bars und Kneipen ein. Durch den Einfluss der zahlreichen hier stationierten US-Soldaten hat sich das Viertel zum Hauptvergnügungsviertel Seoul's entwickelt, und ist somit Hauptschlagader des Nachtlebens der Stadt. Neben einer Vielzahl an Shopping-Möglichkeiten und Besichtigung der beeindruckenden Skyline, bietet "Yongsan-Gu" Touristen auch kulturell einiges. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Museen der Stadt befinden sich in diesem Bezirk. Erwähnenswert ist auch dass sich hier die Deutsche Botschaft befindet.
Ebenfalls einen Besuch wert ist der Bezirk "Jongno-gu". Neben zahlreichen Museen befinden sich hier die meisten historischen Bauwerke und Paläste. Das historische Stadtzentrum "Insadong" lockt mit seinem traditionellen Charme sehr viele westliche Touristen an - auch weil sich hier der große Kunstmarkt befindet, auf dem einheimische und asiatische Produkte verkauft werden. Erreichbar ist das Viertel ebenfalls mit der U-Bahnlinie 1, welche an der in der Nähe befindlichen "Jonggak"-Station hält.

Die 25 Bezirke in alphabetischer Reihenfolge:
  • Dobong-gu 
  • Dongdaemun-gu 
  • Dongjak-gu 
  • Eunpyeong-gu 
  • Gangbuk-gu 
  • Gangdong-gu 
  • Gangnam-gu 
  • Gangseo-gu 
  • Geumcheon-gu 
  • Guro-gu 
  • Gwanak-gu 
  • Gwangjin-gu 
  • Jongno-gu 
  • Jung-gu 
  • Jungnang-gu 
  • Mapo-gu 
  • Nowon-gu 
  • Seocho-gu 
  • Seodaemun-gu 
  • Seongbuk-gu 
  • Seongdong-gu 
  • Songpa-gu 
  • Yangcheon-gu 
  • Yeongdeungpo-gu 
  • Yongsan-gu 
Was gibt es zu sehen?
Seoul und eigentlich das ganze Land ist wunderschön, ich denke man müsste einfach alles sehen, doch es wäre ja zu lang hier alles zu zeigen...
Ich habe mir ein Paar Sehenswürdigkeiten ausgesucht aus verscheidenen Stadtbezirken, die ich euch jetzt zeigen möchte.

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Seoul, Gangbuk-gu / Dobong-gu, Ui-dong
Nationalpark Bukhansan

Der Bukhansan–Berg liegt im Norden von Seoul und ist das ganze Jahr über ein lohnendes Ausflugsziel. Das Gebirge, das 1983 zum Nationalpark erklärt wurde, hat eine Gesamtfläche von 78,45qkm, ist in 6 Bezirke eingeteilt und reicht verwaltungsmäßig bis in die Provinz Gyeonggi-do hinein.
Der Name bedeutet “Nordberg”. Die großen Granitformationen haben so geschwungene Kurven, dass es manchmal so aussieht, als ob die Felsen heruntergleiten würden. Ein interessanter Kontrast ergibt sich durch die schroffen Felsen einerseits und die weichen Täler und Flüsse in der Tiefe. Der höchste Gipfel der Bergkette (836,5m) trägt den Namen Baegunbong. Die nackten Felsen im oberen Bereich setzen gut gegen das üppige Grün der Bäume ab; 1.300 verschiedene Tier- und Pflanzenarten wurden hier gezählt.
Die Felsenkrone Insubong (200m) ist weltbekannt, und über 100 Wanderwege führen auf seine Spitze. Vom Baegundae herab kann man manchmal über den Wolken die Stadt und den Han-Fluss sehen.
Der Bukhansan blickt auch auf eine reiche Geschichte zurück und beherbergt eine Reihe von Kulturdenkmälern. Hier stehen die Gedenkstele für König Jinheung auf dem Gipfel Bibong , die Bergfestung Bukhansanseong, der vom Mönch Wonhyo gebaute Tempel Sangunsa und viele andere Tempel.
Der Berg Bukhansan ist auch für seine Tempel bekannt. Seunggasa-Tempel liegt östlich vom Gipfel Bibong. Dort sind die Seokgayeorae Maaebul in 5m Höhe in eine Granitplatte eingraviert.
Der Munsusa-Tempel liegt auf halber Höhe zum Munsubong-Gipfel und ist berühmt für das Wasser, das von der Decke der Munsugul–Höhle tropft.
Das Bukhansan-Gebirge mit seinen Granitfelsen und der Bukhansanseong-Bergfestung ist ideal für Bergwanderer. Im Frühling blühen überall Blumen und im Sommer locken die dichten Wälder und Täler. Der Herbst mit seiner Laubfärbung bietet sich an für Besuche bei den Tempeln und Pavillons, und der Winter bietet eine herrliche Schneelandschaft.


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Seoul, Gangnam-gu, Samseong-dong 159
COEX Mall


COEX Mall im Herzen von Seoul ist mit über 250 Geschäften und mehr als 100.000 Besuchern an Werktagen der größte Unterhaltungskomplex in Seoul.
Hier findet man an die 800 Restaurants und Nachtclubs, Theater, Buchhandlungen, Musikgeschäfte und ein großes Aquarium. Für die normale Infrastruktur stehen Banken, Postämter und andere Einrichtungen zur Verfügung.
Wer zum ersten Mal in dieses Labyrinth eindringt, läuft Gefahr, sich hoffnungslos in diesem riesigen Komplex zu verlaufen. Auf jeden Fall besuchen sollte man den Megabox Cineplex, das Kimchi Museum, den Food Court und Bandi & Lunis Buchhandlung.
Megabox Cineplex hat eine schicke Inneneinrichtung, die einer Raumstation nachempfunden ist und deshalb besonders beliebt ist bei Teenagern. Der Kinopalast verfügt über 17 Leinwände, die eine große Auswahl an Filmen anbieten.
Vor allem Pärchen besuchen gerne das Großraumaquarium, in dem die Besucher in einem Tunnel “durchs Wasser” gehen können, umgeben vor Haien und anderen tropischen Fischen. 40.000 Wassertiere leben in dieser Wasserwelt, die einem einen realistischen Eindruck vom Ozean verschafft.
Das Kimchi Museum ist besonders bei Ausländern beliebt. Hier werden 70 verschiedene Arten von Kimchi gezeigt und außerdem Kimchi-Krüge aus verschiedenen Regionen sowie historische Gegenstände zum Thema Kimchi.
Der Food-Courthat eine gemütliche Atmosphäre mit einem pyramidenförmigen Glasdach, das natürliches Sonnenlicht hereinläßt. Unten dem ebenfalls durchsichtigen Boden fließt Wasser, und die günstigen Preisen tragen dazu bei, dass hier Essen zu einem Vergnügen wird.
Nicht zu vergessen sind die Buchhandlung Bandi & Lunis, ein Game Park, eine Plaze für junge Mode und vieles andere mehr, das einen Besuch lohnenswert macht.


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Seoul, Jongno-gu, Hyehwa-dong
Daehangno (Universitätsstraße)


Die Daehangno ist ein beliebter Ort bei jungen Leuten und liegt am alten Campus der Seoul National University. Seit den achtziger Jahren siedelten sich hier Theater an und schufen ein kulturelles Zentrum. Bald folgten Musikcafés, Kinos, Restaurants und Bars und verwandelten die Gegend in ein Vergnügungsviertel. An die 30 Theater wie Parangsae (“Blauer Vogel”) oder Hakjeon machen die Daehangno zu einem Zentrum der darstellenden Künste Koreas. Mitten drin liegt der Marronnier Park, in dem Tanz- und Musikveranstaltungen für junge Leute stattfinden. Das hat der Daehangno auch Namen wie das “Mekka des Vergnügens” oder “Straße der Jugend” eingebracht. Die unzähligen Restaurants, Imbissstuben, Cafés und Bars der Gegend sind mindestens genauso populär bei jungen Leuten und bieten eine bequeme Möglichkeit, den Abend nach einer Veranstaltung abzuschließen.


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Seoul, Jongno-gu, Insa-dong
Insa-dong


In Insa-dong, im Stadtzentrum von Seoul, wechseln alte, aber wertvolle und traditionelle Dinge ihren Besitzer. Rechts und links von der Hauptstraße liegt ein Labyrinth von kleinen Gassen mit Kunstgallerien, traditionellen Restaurants und Teehäusern. Die Geschäfte in Insa-dong sind bei Besuchern aller Altersgruppen beliebt, weil jedes Geschäft seinen eigenen Charakter hat. Die etwa 100 Gallerien sind das Herzstück von Insa-dong. Hier kann der Neugierige alles finden von Keramik, Malerei bis hin zu Skulpturen. Die berühmtesten Gallerien sind die Gallerie Hakgojae, ein Zentrum für Volkskunst, die Gana Kunstgallerie, die auf hoffnungsvolle neue Künstler spezialisiert ist und das Gana Art Center.
Ausländer können hier viel von der koreanischen Kultur erleben, denn neben der Möglichkeit koreanische Kunstwerke zu kaufen, gibt es auch Aufführungen und Ausstellungen. Auf der Straße kann man koreanische Pfannkuchen und andere Leckereien essen und die vielen Angebote dieses Stadtviertels nutzen.


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Seoul, Jongno-gu, Sejong-ro 1
Palast Gyeongbokgung

Der Palast Gyeongbokgung (Palast der Strahlenden Glückseligkeit) war während langer Perioden innerhalb der Joseon-Dynastie (1392-1910) Hauptpalast und Residenz der Königsfamilie. Er wurde im Jahre 1394 auf Befehl von General Yi Seong-Gye, dem Gründer der Joseon-Dynastie, errichtet, nachdem die Hauptstadt von Gaeseong im heutigen Nordkorea nach Seoul verlegt worden war.
Der Palast wird aufgrund seiner Lage am Nordende des ursprünglichen Stadtplans auch manchmal als „Bukgwol“, also „Nördlicher Palast“ genannt, um ihn von den anderen Palästen Seouls abzugrenzen. Auch wenn von seiner ursprünglichen Glorie nur noch wenig übrig ist, umfasst das Palastgelände auch heute noch eine rechteckige Fläche von ca. 500.000m² am Nordende des breiten Boulevards Sejongno. Am Südende der großen Sichtachse im Palast befindet sich das Haupttor Gwanghwamun.
Die wichtigsten Gebäude im Palast sind Geunjeongjeon, Gyotaejeon, Jagyeongjeon, Gyeonghoeru und Hyangwonjeong.
Im Hauptgebäude Geunjeongjeon fanden die täglichen Anhörungen und Morgenaudienzen des Königs statt.
Jagyeongjeon und Gyotaejeon waren die Schlafgemächer der Königin und der Königinmutter.
Jagyeongjeon ist berühmt wegen einer mit Blumen dekorierten Wand und dem Schornstein, der die 10 Symbole für langes Leben trägt. Er gilt als prächtigster Schornstein der Joseon-Periode (Kulturerbe Nr. 810). Im Gyotaejeon waren die persönlichen Wohngemächer der Königin.
Im Gyeonghoeru, das auf Säulen in einem künstlichen See steht, hat der König ausländische Gäste empfangen oder bei besonderen Anlässen Banquette gegeben.
Das Hyangwonjeong liegt hinter den Schlafgemächern im rückwärtigen Teil des Palastes und steht ebenfalls auf einer künstlichen Insel in einem See, der im Vergleich zu dem See des Gyeonghoeru einen eher femininen Charakter hat.
Weitere Gebäude sind die Bibliothek (Sujeongjeon) und die persönlichen Arbeitsräume des Königs (Sajeongjeon).
Nachdem 1910 der Annexionsvertrag mit Japan geschlossen wurde, haben die Japaner alle Palastgebäude im vorderen Abschnitt abgerissen, um dort ihr eigenes Verwaltungszentrum zu errichten. Diese japanischen Gebäude sind jetzt entfernt worden, und der Palast wird in seinem ursprünglichen Zustand wieder aufgebaut.


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Seoul, Jung-gu, Taepyeongno-1-ga 31
Cheonggye Plaza (청계광장)


Der Cheonggye Plaza an der Straße Sejong-ro befindet sich an der Quelle des kleinen Flusses Cheonggyechoens.
Vom Gebäude der Donga-Ilbo, dem Ausgangspunkt des Flusses Cheonggyecheon, erstreckt sich die Cheonggye Plaza bis zur Brücke Sindapcheolgyo. Der Platz ist etwa 160 m lang und 50 m breit und umfasst verschiedene Wasserpiele, einen künstlichen Wasserfall, eine Miniaturnachbildung des Flusses Cheonggyecheon sowie einen Spazierweg. Der Ort erinnert an das Restaurationsprojekt des Flusses Cheonggyecheon und symbolisiert Versammlung, Harmonie, Frieden und Einheit.
Der Cheonggye Plaza ist ungefähr 2 500 qm groß und befindet sich am Ausgangspunkt des Flusses Cheonggyecheon. Der Platz wurde dem Design des traditionellen koreanischen Bojagi (einem bunten Einwickeltuch) nachempfunden und zeichnet sich durch die elegante Schönheit der traditionellen Mauer- und Pflastersteine aus, welche farbenfroh, und gleichzeitig geschmackvoll sind. Der Platz umfasst außerdem ein Modell des Cheonggyecheon, welches Besuchern einen Blick auf den renaturisierten Fluss Cheonggyechoen aus der Vogelperspektive bietet. Auch gibt es hier Plaketten mit detailierten Kommentaren über die 22 Brücken, welche den Fluss überspannen, sowie eine Anzahl an Wasserspielen und Fontänen, welche zum Ambiente des Ortes beitragen.
Nachdem der Cheonggye Plaza fertiggestellt wurde, ernannte die Stadt Seoul das Gebiet an Feiertagen zur autofreien Zone und schuf somit einen größeren Erholungsraum für Fußgänger. Seitdem sind der Fluss Cheonggyecheon sowie die Straßen in der Umgebung zu beliebten Orten für all diejenigengeworden, die auf der Suche nach Erholung und kulturellen Erfahrungen sind. Eine Lieblingsattraktion von vielen ist die „Kerzenfontäne“, die in dreifarbigem Licht bestrahlt wird, und ein 4 m hoher zweistufiger Wasserfall. Entlang beider Seiten des Wasserfalls befinden sich „Palseokdam“ (Wunschbrunnen), die aus acht verschiedenen Steinen aus jeder der acht Provinzen Koreas hergestellt wurden.
Der Cheonggye Plaza schläft nie: auch nachts können Besucher den fantastischen Anblick der Licht- und Wasserspiele genießen.


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Seoul, Mapo-gu, Seongsan-dong 549
WM-Stadion Seoul

Das WM-Stadion von Seoul sieht von oben aus, wie ein koreanischer Drachen, der in der Luft fliegt. Es soll den „Flug zum Sieg” symbolisieren und verbindet die Hoffnung der Welt während der Fussballweltmeisterschaft mit der traditionellen Kultur der Koreaner. Der erste Eindruck vom Stadion ist „riesig”. In der Tat ist das Stadion mit seinen 60.000 Sitzplätzen in Bezug auf Größe und Ausstattung das beste in Asien. Auf beiden Seiten des Stadions stehen Großraumbildschirme zur Verfügung für Besucher, die ein Spiel aus der Nähe verfolgen wollen und der Rasen in der Mitte bleibt auch im Winter grün. In der Umgebung des Stadions laden einige Parkanlagen, wie die Themaparks „Friedenspark”, „Nanjicheon Park” und „Noeul Park” zu Spaziergängen ein. Große Bäume, moderne Straßenbeleuchtung und eindrucksvolle Wasserspiele ziehen Spaziergänger besonders in den Morgen- und Abendstunden an. Abends gehört das Feld den In-Line Skatern.


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Seoul, Jung-gu, Myeon-dong
Myeon-dong

Das Stadtviertel Myeong-dong ist eine riesige Einkaufsstadt. Die Hauptstraße erstreckt sich für etwa einen Kilometer von der U-Bahnstation Myeong-dong (Linie 4) bis zum Lotte Kaufhaus in der Euljiro Straße. Sowohl die Hauptstraße, als auch die vielen kleinen Nebengassen beherbergen Markengeschäfte und Kaufhäuser, in denen man vor allem Kleidung, Schuhe und allerlei Assessoirs kaufen kann. Im Vergleich zu den großen Märkten in Namdaemun oder Dongdaemun werden in Myeong-dong vor allem qualitativ hochwertige Markenartikel angeboten.
Bekannte Markenware gibt es in den Kaufhäusern und preiswerte Modeartikel in den Einkaufszentren.
Daneben sind in Myeong-dong natürlich auch die internationalen Marken mit ihren Filialen direkt vertreten. Das Speisenangebot reicht von Familienrestaurants über Fast Food zur regionalen Küche aus Korea, Japan und China.
Neben Restaurants sind auch andere Dienstleistungsbtriebe wie Banken, Friseure und Kinos vertreten. Die katholische Kathedrale von Myeong-dong im gotischen Stil ist ein beliebtes Touristenziel. Dies ist die erste christliche Kirche, die in Korea gebaut wurde. Im Hof der Kirche kann man sich von einem erschöpfenden Einkaufsbummel ausruhen.


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Seoul, Songpa-gu, Jamsil-dong 40-1
Vergnügungszentrum Lotte World


Lotte World ist ein Vergnügungszentrum in der Stadtmitte von Seoul. Dieser Themenpark bietet aufregende Karussellanlagen, eine Eisbahn, verschiedene Paraden, ein Volkskundemuseum, Spazierwege um einen und vieles mehr. Über 6 Millionen Besucher kommen alljährlich hierher, etwa 10% davon sind Ausländer. Auch in den Gebäuden wird das natürliche Sonnenlicht genutzt und das Zentrum ist unabhängig vom Wetter 365 Tage im Jahr geöffnet.
Um Lotte World richtig genießen zu können, sollte man sich vorher informieren. Der Vergnügungspark ist unterteilt in einen „Abenteuerkomplex“(Adventure) im Gebäude und eine „Magic Island“ im Freien bei dem See Seokchonho. Die Adventureabteilung besteht aus einem Netz kleiner Gassen, die jeweils verschiedene Länder repräsentieren mit verschiedenen Einrichtungen und Souvenierläden. Auch an den Feiertagen werden hier aus den verschiedenen Ländern Paraden, Filme, Lasershows und landestypisches Essen geboten.
Im Magic Island außerhalb der Gebäude gibt es ein magisches Schloss, atemberaubende Achterbahnen, und Spazierwege um den See. Die Karussells und Achterbahnen sind die Hauptattraktion von Lotte World.
Bei den Kassenschlagern „Gyro Drop“ oder „Gyro Swing“ können mutige Besucher einen freien Fall aus 70m Höhe erleben oder das Gefühl inmitten eines Wirbelsturms erproben. Ein Schild ermahnt die Passagiere dabei sogar, die Schuhe vorher auszuziehen, damit sie nicht während der Fahrt davonfliegen. Man kann auf einem Floß duch ein Wildwasser im Jurrasic Park fahren, Wellen reiten oder eine Schiffsschaukel in From eines spanischen Piratenschiffes besteigen, das sich um 75% dreht. Unter den Paraden ist die internationale Karnevalsparade mit 200 tanzenden und singenden Darstellern besonders populär. Die Parade findet von 14:00 – 19:30 Uhr statt und die Lasershow geht bis 21:30 Uhr am Abend.
Wer genug gefahren ist, kann anschließend die Eisbahn oder das Museum besuchen.
Beliebt bei ausländischen touristen ist das Volkskundemuseum, das Exponate aus der 5000jährigen koreanischen Geschichte zeigt und über ein Miniaturdorf und einen Spielplatz verfügt. Alles ist leicht zu verstehen durch Multimediapräsentationen, die durch Miniaturmodelle unterstützt werden.


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Seoul, Yeongdeungpo-gu, Yeouido-dong 8
Hangang-Park Yeouido


Yeouido ist das Herz von Politik, Medien, Banken und dem Finanzwesen Koreas. Als einer der populärsten Parks am Hangang-Fluss zieht er daher nicht nur Touristen und Einwohner an, sondern auch besonders viele Büroangestellte, die auf der Suche nach etwas Ruhe und Ausgleich sind.
Der Park ist das ganze Jahr über Schauplatz und Veranstaltungsort von vielen Festivals. Im Frühling findet hier das Kirschblütenfestival statt, während im Herbst neben vielen Konzerten und Marathonläufen das Feuerwerk Festival stattfindet. Im Zuge der aufwendigen Umbauarbeiten um den Fluss herum sind ganz neue Sehenswürdigkeiten entstanden.


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Seoul, Yongsan-gu, Itaewon-dong
Itaewon


Itaewon gilt als der „exotischste“ Ort Seouls. Die Straße, auf der man Restaurants, Geschäfte und Bars findet, nennt sich „Fusion“ – worunter Koreaner all jene Orte verstehen, an denen sich verschiedene Kulturen begegnen. Seit Jahren schon bietet Itaewon eine Einkaufszone speziell für ausländische Besucher, die diesen Ort stets als ersten aufsuchen. Seit der Stationierung amerikanischer Soldaten in den 70er Jahren haben sich in dieser Umgebung viele Ausländer niedergelassen, die auf diese Weise zu kommerzieller Kraft gelangten. Während der Asienspiele 1986 und der olympischen Spiele 1988 wurde Itaewon weltweit berühmt und 1997 eigens zum Touristenviertel gemacht.
Der Bereich erstreckt sich auf einer Strecke von 1.4 Km vom Itaewon 1-dong bis hin zum Hannam 2-dong.
Itaewon hat auch eine Vielfalt an Restaurants und Vergnügungslokalen zu bieten. In Bars und Diskotheken herrscht eine „exotische“ Atmosphäre. Diese „Exotik“ widerum zeigt sich zuerst auf den Ladenschildern, die fast ausschließlich auf Englisch beschriftet sind. Es wird viel Englisch gesprochen, unter Ausländern an sich, aber auch mit den Einheimischen. Seit immer mehr japanische und chinesische Touristen Itaewon aufsuchen, kommen auch noch diese beiden Fremdsprachen dazu.
Man findet in Itaewon rund 600 Bekleidungsgeschäfte, 150 Geschäfte für Lederwaren, etwa 100 Geschäfte, die Taschen führen und um die 50 Läden für Anzüge – alles in allem mehr als 1200 Ladenlokale. Jährlich besuchen rund 164 Millionen Touristen Itaewon, das hauptsächlich Taschen, Pelze, Lederwaren, Schuhe und Anzüge bietet. Vor allem Ledertaschen und Kleidung finden hier einen guten Absatz. Bei Ausländern ist Itaewon besonders für seine qualitativen Waren bekannt und für das Angebot an Kleidung, die westlicheren Körpermaßen entsprechen – an anderen Orten in Seoul bisweilen ein schwieriges Unterfangen. Viele Verkäufer sprechen gutes Englisch und in den meisten Fällen ist die Kommunikation unkompliziert.
Einmal jährlich gibt es in Itaewon ein großes Fest bei dem es für Touristen jede Menge sehenswerte Attraktionen gibt.


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Seoul, Yongsan-gu, Yongsan-dong 2 (i)-ga, San 1-3
N Seoul Tower


Am 15. Oktober 1980 wurde der Seoul Tower für die Öffentlichkeit geöffnet und ist zu einer Haupttouristenattraktion geworden. Von hier aus kann man eine wunderschöne Aussicht auf Seoul genießen. Der 236.7 Meter hohe auf dem 243 Meter hohen Berg Namsan stehende Seoul Tower ist als der beliebteste Turm von Asien bekannt. Nach 30 Jahren regen Andrangs von Touristen wurde er für Umbauarbeiten geschlossen und nach sieben Monaten am 9. Dezember 2005 in neuem Glanz wiedereröffnet.
Das ‘N‘ steht für Neu und Namsan. Die enorme Summe von 15 Milliarden Won ist für die Umbauarbeiten des N Seoul Towers bezahlt worden. Durch das Anbringen einer neuen Lichtanlage lässt sich die Erscheinung, Farbe und Muster des N Seoul Tower zu jeder Jahreszeit und zu jedem Ereignis verändern. Hinzu kommt das Lichtspektakel ‘Die Blume von Seoul‘, bei dem von 19 bis 24 Uhr sechs Flakscheinwerfer aus verschiedenen Winkeln eine Blume an den Himmel projizieren.
Die Lobby enthält einen Multimediabereich, Erlebnis- und Bildungsbereich sowie eine Ausstellungshalle und einen Konzertsaal. Die empfohlenen Plätze, die man auf jeden Fall besuchen sollte, sind das ‘N Grill‘ Restaurant im westlichem Stil, das sich jede 48 Minuten um 360° dreht und die Sky Cafés, welche einen einmaligen landschaftlichen schönen Blick auf Seoul bieten. Desweiteren wurde der N Seoul Tower durch das Observatorium als ein kulturelles Gebäudekomplex wiederbelebt.

Fortsetzung folgt...
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Quelle: Wikipedia + wikitravel.org + www.tripsbytips.de + german.visitkorea.or.kr
Bilder: wie angegeben
 


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